Ach Gott vom Himmel sieh darein!
Ach Gott vom Himmel sieh darein,Und laß Dich deß erbarmen.Wie wenig sind der Heil’gen Dein!Verlassen sind wir Armen.Dein Wort will man nicht haben wahr;Der Glaub’ ist auch verloschen garBei allen Menschenkindern.
Darum sprich Gott: ich muß auf sein,Die Armen sind verstöret;Ihr Seufzen dringt zu mir herein,Ich hab’ ihr Klag erhöret.Mein heilsam Wort soll auf dem PlanDen falschen Feind frisch greifen an,Und sein die Kraft der Armen.
Das Silber durch Feuer siebenmalBewährt wild lauter funden:An Gottes Wort man warten sollDeßgleichen alle Stunden.Es will durchs Kreuz bewähret sein,Da wird erkannt sein Kraft und ScheinUnd leucht’t stark in die Lande.
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