Der Dichter des Frühlings
Tod, kannst Du Dich auch verlieben?Warum holst Du denn mein Mädchen?Hole lieber ihre Mutter,Ihre Mutter sieht Dir ähnlich! –Frische, rosenrothe Wangen,Schöngefärbt von meinem Kusse,Blühen nicht für blasse Knochen!Tod, was willst Du mit dem Mädchen?Mit den Zähnen ohne LippenKannst Du es ja doch nicht küssen!
Groß ist der Herr! die Himmel ohne ZahlSind Säle seiner Burg;Sein Wagen Sturm und donnernde Gewölk’Und Blitze sein Gespann.Die Morgenröth’ ist nur der WiederscheinVon seines Kleides Saum;Und gegen seinen Glanz ist DämmerungDer Sonne flammend Licht.
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