Die Hochlandrose
Traducido por Adolf Wilhelm Ernst von Winterfeld
Ihr Ufer, Ström’ und Hügel all’Wohl um Montgom’ry’s Mauern,O, möcht’ eu’r Laub- und Blumenreich,Im Winter nie vertrauern!
5O, daß der Sonnenstrahl bei Euch
Im Grün am längsten kose;Denn dort nahm Abschied ich zuletztVon meiner Hochlandrose.
[64] Wie lieblich dort die Birke prangt,
10"]}' id="mwNQ"> Wie reich die Dornen blühen!
In Eurem Schatten durft’ zuerstIch an mein Herz sie ziehen;Die gold’nen Stunden, leichtbeschwingt,Floh’n eilig bei’m Gekose,
15O, lieber als mein Leben, hab’
Ich meine Hochlandrose!
Mit manchem Schwur und manchem Kuß,Sind zärtlich wir geschieden,Mit manchem Schwur, zu sehen uns
20"]}' id="mwYQ"> Recht häufig noch hienieden.
Doch, oh, des Todes zeit’ger Frost,Riß jäh’ sie mir vom Schooße! –Nun grünt bereits die kühle GruftVon meiner Hochlandrose.
25Nun sind die rothen Lippen blaß,
Die mich so oft entzücket,Das Aug’ geschlossen, das so oftMich liebend angeblicket.Nun fällt in Staub das treue Herz,
30"]}' id="mwjQ"> Wohl unter grünem Moose,
Doch ewig mir im Busen lebtDie süße Hochlandrose.
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