War Maria Stuart schön?
— „Die Arme rettete kein Gott. Ein zartes Kind,Ward sie verpflanzt nach Frankreich an den HofDes Leichtsinns, der gedankenlosen Freude – –“
vgl. [[Bothwell]] aus ''Gedichte und Gedenkblätter,'' 1864</ref>"}}' id="mwCQ">„Wie bebte Königin Marie,Als durchs geheime Pförtlein spatMit ungebog’nem Haupt und KnieIn ihr Gemach Graf Bothwell trat!
Ihr schön Gesicht ward leichenweiß;Sie zuckt’ und sah ihn fragend an;Er wischte von der Stirn den SchweißUnd sagte dumpf: ‚Es ist gethan.
Es ist gethan, Dein süßer MundWar nicht für Buben solcher Art,Heut’ abend um die achte Stund’Hielt Heinrich Darnley Himmelfahrt.‘
Sie schrie empor: ‚Verzeih Dir Gott!Nimm all mein Gold, nimm hin und flieh!‘Da lacht er laut in grimmem Spott:‚Was soll mir Gold für Blut, Marie?
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Die Hand, die einen König schlug,Greift auch nach einer Königin.‘Er rief’s, und Grau’n in jedem Zug,Starr wie ein Wachsbild sank sie hin.
Er hub sie auf – sie fühlt’ es nicht,Daß ihr ins Fleisch sein Stahlhemd schnitt– – – – – – – – – – –Er schwang sie vor sich fest aufs RoßUnd jagt’ ins wetterschwüle LandHinaus mit ihr gen Dunbar-Schloß.
Schwarz war die Nacht, als wäre ringsErloschen jeder Stern des Heils;Nur manchmal in den Wolken ging’sGleichwie das Blitzen eines Beils.“ –
„– es geschahIn einer finster unglücksvollen Zeit,Im Angstgedränge bürgerlichen Kriegs,Wo sie, die Schwache, sich umrungen sahVon heftigdringenden Vasallen, sichDem Muthvollstärksten in die Arme warf –“
„Du mußt den Streich erleiden oder führen.Ihr Leben ist Dein Tod! Ihr Tod Dein Leben!“
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