Abschluss

"}}" id="mwAw">ABSCHLUSS

Wenn nach erloschnen gluten auch die farbeDer erde wechselt sich mit staub belegend ·Und trägt auch jedes in getrennte gegendSeine schwermut und gesteht: ich darbe ..

5Und wird der innre ruf zu dir auch leiser –

Ich fühle stets: ich muss mich nach dir neigen ·Dein ist mein tag zuerst · ich bin dir eigenUnd um uns stehn vom frühling her die reiser.

Wohl kommt ein andrer duft aus weichem flachse

10Des grases und aus silbrig welkem blatte:

Erinnerung an fluss und fels und matteWeckt nur den wunsch für dich: sei froh und wachse!

Und lockt es dumpf dass ich nach dem zerknitternDer falben reste bald an fremder stätte

15Die freiheit oder neue freuden hätte:

So dringt wie zum verwandten blut ein zittern ·

So denk ich dieses nun schon langen stückesVereinter fahrt und dieser starken schlingenDie uns unlöslich insgeheim umfingen

20Und meiner frühern qual und deines glückes.

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