Der Kranich

[28] Der Kranich.

Rauh ging der Wind, der Regen troff,Schon war ich naß und kalt;Ich macht’ auf einem BauernhofIm Schutz des Zaunes halt.

5Mit abgestutzten Flügeln schritt

Ein Kranich drin umher.Nur seine Sehnsucht trug ihn mitDen Brüdern über’s Meer;

[29] Mit seinen Brüdern, deren Zug

10"]}' id="mwOA"> Jetzt hoch in Lüften stockt,

Und deren Schrei auch ihn zum FlugGen Süden ruft und lockt.

Und sieh, er hat sich aufgerafft,Es gilt ja Lenz und Glück;

15Umsonst, der Schwinge fehlt die Kraft,

Und ach, er sinkt zurück.

Nur Hahn und Huhn zum SchabernackUmkrähn ihn jetzt voll Freud: –Es jubelt stets das Hühnerpack

20 Bei eines Kranichs Leid.

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