O trübe diese Tage nicht

[8] „O trübe diese Tage nicht“.

O trübe diese Tage nicht,Sie sind der letzte Sonnenschein,Wie lange, und es lischt das LichtUnd unser Winter bricht herein.

5"]}' id="mwGA"> Dies ist die Zeit, wo jeder Tag

Viel Tage gilt in seinem Werth,Weil man’s nicht mehr erhoffen mag,Daß so die Stunde wiederkehrt.

Die Fluth des Lebens ist dahin,

10Es ebbt in seinem Stolz und Reiz,

Und sieh, es schleicht in unsern SinnEin banger, nie gekannter Geiz;

Ein süßer Geiz, der Stunden zähltUnd jede prüft auf ihren Glanz,

15O sorge, daß uns keine fehlt

Und gönn’ uns jede Stunde ganz.

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