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Franz Dingelstedt (Die Gartenlaube 1881

„Ein babylon’scher Sprachenbrei,Was soll Großvaters Deutsch dabei?Doch Ihr erlebt, wenn’s Gott gefällt,Daß deutscher Geist beherrscht die Welt.Dann ruft Ihr hoch- und wohlgemuth:In uns auch fließt das deutsche Blut.Der Großpapa, nun manches JahrSchon todt, ein deutscher Dichter war.“

„Gebt mir ein Dutzend Trauerspiele,Die ich zum Einschlaf stets bedarf,Zündhölzchen, Bürsten, Gänsekiele,Mir niemals, Andern oft zu scharf,Den Schwamm, Vergangnes auszuwischen,Ein Glas, aus dem man Lethe trinkt,Auch Kölner Wasser zum Erfrischen,Wenn’s drunten wie hier oben stinkt!“

„So wärme dich am fremden Herde;Denn einen eignen hast du nicht,Und sprich von deiner Muttererde,Wo man in fremden Zungen spricht.“

„Wohin uns auch das Schicksal treib’,Es dorre uns die Hand am Leib,Die gegen dich zum MuttermordSich hebt, trotz Werbung und Accord –“

„König von Preußen, du mußt sterben,Als deutscher Kaiser aufzustehn!“

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