Sonett CXLIII
Traducido del inglés por Emil Wagner = Ludwig Reinhold Walesrode
William Shakspeare's sämmtliche Gedichte
Wie eine Hausfrau sorglich eilt, zu fangenEin Federvieh, das fort ihr ist gerannt,Ihr Kind hinsetzt, um hurtig zu erlangenDas Wesen, das ihr Eigenthum genannt,
5Während ihr ungehütet Knäblein schreit,
Daß bei ihm bleibe sie, die voller Sorgen,Der Flüchtling könnte leicht wohl flieh’n zu weit,Ihr Kind verläßt, das gänzlich ungeborgen;So rennst du dem nach, was entflohen dir,
10Und ich, dein Knäblein, weine hinterdrein;
Doch hast du es erreicht, dann komm’ zu mir,Mit Mutterherzen, küsse mich, sei mein.So bitt’ ich, daß zu Theil dir werd’ dein Will,Kehrst du zurück, und machst mein Jammern still.
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