Sonett CXXXIX

Traducido del inglés por Emil Wagner = Ludwig Reinhold Walesrode

William Shakspeare's sämmtliche Gedichte

Versuche nicht, die Unbill zu beschönen,Mit der du lieblos willst mein Herz betrüben;Dein Mund, doch nicht dein Auge mag mich höhnen,Brauch’ deine Kraft, doch mögst nicht List du üben.

5Sag’, daß du Andre liebst; doch bin ich bei dir,

Laß deine Augen dann nicht seitwärts spielen;Wozu schlägst listig du die Wunde mir,Da offne Macht ich schutzlos müßte fühlen?Laß mich entschuld’gen dich; der ist’s bekannt,

10Dein holder Blick sei feindlich mir gewesen,

Drum hast die Feinde du von mir gewandt,Daß ihr Geschoß sich Andre mag erlesen.Doch thu’ es nicht; o gieb mir ganz den Tod,Dein Blick erlöse mich aus meiner Noth.

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