Der Affe

[148]Der Affe.

Ein Affe sah ein Paar geschickte KnabenIm Bret einmal die Dame ziehn,Und sah auf jeden Platz, den sie dem Steine gaben,Mit einer Achtsamkeit, die stolz zu sagen schien,

5Als könnt er selbst die Dame ziehn.

Er legte bald sein Mißvergnügen,Bald seinen Beyfall an den Tag;Er schüttelte den Kopf itzt bey des einen Zügen,Und billigte darauf des andern seinen Schlag.

10"]}' id="mwGw"> Der eine, der gern siegen wollte,

Sann einmal lange nach, um recht geschickt zu ziehn;Der Affe stieß darauf an ihnUnd nickte, daß er machen sollte.Doch welchen Stein soll ich denn ziehn,

15Wenn dus so gut verstehst? sprach der erzürnte Knabe.

Den, jenen, oder diesen da,Auf welchem ich den Finger habe?Der Affe lächelte, daß er sich fragen sah,Und sprach zu jedem Stein mit einem Nicken: Ja.

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20"]}' id="mwNw"> Um deren Weisheit zu ergründen,

Die thun, als ob sie das, was du verstehst, verstünden:So frage sie um Rat. Sind sie mit ihrem JaBey deinen Fragen hurtig da:So kannst du mathematisch schliessen,

25Daß sie nicht das Geringste wissen.

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