Der Arme und das Glück
[243]Der Arme und das Glück.
Ein armer Mann, versehn zum Graben,Wollt itzt ein besser Schicksal haben,Und rief das Glück um Beystand an.Das Glück erhörte sein Verlangen.
5Er fand, indem er grub, zwo starke goldne Stangen;
Allein der ungeschickte MannSah sie für altes Messing an,Und gab für wenig Geld den Reichthum aus den Händen,Fuhr fort, und bat das Glück, doch mehr ihm zuzuwenden.
10"]}' id="mwHg"> O Thor! rief ihm die Gottheit zu,
Was quälst du mich, dich zu beglücken?Wer wäre glücklicher, als du,Wenn du gewußt, dich in dein Glück zu schicken?
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Du wünschest dir mit Angst ein Glück,
15Und klagst, daß dir noch keins erschienen.
Klag nicht, es kömmt gewiß ein günstger Augenblick;Allein bitt um Verstand, dich seiner zu bedienen;Denn dieses ist das größte Glück.
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