Die Ungerechtigkeit
[63]Die Ungerechtigkeit.
An Chloen.
Man rühmt an Chloen jederzeit,Wie tugendhaft sie sey:Und für die Ungerechtigkeit,Trägst du doch keine Scheu?
5Mit schönem Zorne drohst du mir,
Stampfst mit dem kleinen Fuß,Und stößest mich erzürnt von dir,Verdiente dieß ein Kuß?
Gut! daß du weißt, auf welch Versehn,
10Dergleichen Rache blitzt;
So laß mich es geschwind begehn,Dann strafe so wie itzt!
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