Nr. 7

Erinnerungen an Wilhelmine Schröder-Devrient

„William Shakespeare war ihr Vater,William Shakespeare sandte sie –Auf den Lippen, auf den WimpernTrug sie seine Poesie.

Als sie ging, war Alles stille,Jedes Herz sprach leis: ade!Poesie ist stetes Scheiden,Wie ihr Glück ist groß ihr Weh.

Und sie ging – die Menschen aberSchlossen’s in ihr Herz hinein:Ist der Himmel noch so ferne,Schickt er doch die Boten heim.

Dieses Weib, des Dichters Tochter,Sang uns ihre Seel’ in’s Herz.Geht sie auch – es bleibt uns ewigIhres Tones Himmelsschmerz.“

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