Der Entschwindende

Der Entschwindende

1

Zu der Tafel gastlichen GeschenkenWeiß er unsere Zagheit hinzulenken.Sanft gebeugt zu Erdensinn und TatenLobt er dieses Bier und lobt den Braten.

5Hält sein Wort auch Irdisches umschlungen,

Schon ist’s Rückkehr zu Erinnerungen,Klar und nah und dennoch aufgebunden,Daß wir staunen, wie es hergefunden.

2

Und die Stunde schwellt das Herz in Güte,

10Heiter schmerzlich wölbt sich das Gemüte;

Wie wir hier in Gartenstühlen lehnen,Füllt sich Aug’ um Aug’ mit Daseinstränen.

Aber seins, vom kleinen Blick verlassen,Scheint schon allen Raum in sich zu fassen,

15Ätherblindheit, dumpfe Sternenweiten

Und ein Wiesenlicht zu grünen Zeiten.

3

Nun wir schaun um seines Schädels FelsenMaßvoll wogend goldenen Tanz von Gelsen,Faßt uns rasend übermächtig Sehnen

20Uns auf Grünem maßlos auszudehnen,

Auf des Waldrands laubbestürzter SchwelleAnbequemt erwachter SternenwelleUns durch Alm und nachtzersunkene HüttenAtmend ins Unendliche zu schütten.

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