Die Mondstunde

Die Mondstunde

Aus mattem Lichthof mir emporVon fern entbranntem Tag gespeist,Ein abgespiegelt windiger Geist,Wallt Mond durch meinen Korridor.

5Ich öffne diese Türe und

Mein Fuß tritt einen weichen Fund.Da eine Katze faucht mich an,Der ich im Dunkel weh getan.

Ihr aus geschlitzten Augen bricht

10Ein abgespiegelt wildes Licht

Von Feindschaft, die im Weltall steht.Wie sie in Kätzchens Blick gerätErwidert sie auch mein Gesicht.

Ich hebe meinen Knotenstock

15Mit einem schweren Zauberwort.

Zu ihrer Herrin UnterrockSchmiegt sich die Katze feindlich fort.

Anzünd’ ich, nun mich Schmerz befällt,Die kleine Kerze unverwandt,

20Geh mit dem Flämmchen in der Hand,

Geh auf den Gang und klage – Welt!

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