Auf den Wällen Salamankas

Auf den Wällen SalamankasSind die Lüfte lind und labend;Dort, mit meiner holden Donna,Wandle ich am Sommerabend.

5"]}' id="mwGA"> Um den schlanken Leib der Schönen

Hab’ ich meinen Arm gebogen,Und mit sel’gem Finger fühl’ ichIhres Busens stolzes Wogen.

Doch ein ängstliches Geflüster

10Zieht sich durch die Lindenbäume,

Und der dunkle Mühlbach untenMurmelt böse, bange Träume.

„Ach, Sennora, Ahnung sagt mir:Einst wird man mich relegiren,

15Und auf Salamankas Wällen

Geh’n wir nimmermehr spazieren.“

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