Da hab’ ich viel blasse Leichen

Da hab’ ich viel blasse LeichenBeschworen mit Wortesmacht;Die wollen nun nicht mehr weichenZurück in die alte Nacht.

5"]}' id="mwGQ"> Das zähmende Sprüchlein vom Meister

Vergaß ich vor Schauer und Graus,Nun zieh’n die eig’nen GeisterMich selber in’s neblichte Haus.

Laßt ab, Ihr finstren Dämonen!

10Laßt ab, und drängt mich nicht!

Noch manche Freude mag wohnenHier oben im Rosenlicht.

Ich muß ja immer strebenNach der Blume wunderhold;

15Was bedeutet’ mein ganzes Leben,

Wenn ich Sie nicht lieben gesollt?

[37] Ich möcht sie nur einmal umfangen,Und pressen an’s glühende Herz!Nur einmal die Lippen und Wangen

20Küssen mit sel’gem Schmerz.

Nur einmal aus ihrem MundeMöcht’ ich hören ein liebendes Wort, –Alsdann wollt’ ich folgen zur StundeEuch, Geister, zum finstern Ort.

25"]}' id="mwYQ"> Die Geister haben’s vernommen,

Und nicken grausiglich.Feins Liebchen, nun bin ich gekommen;Feins Liebchen, liebst du mich?

Comments

Loading comments…