Die Welt war mir nur eine Marterkammer
Die Welt war mir nur eine Marterkammer,Wo man mich bey den Füßen aufgehangen,Und mir gezwickt den Leib mit glühnden Zangen,Und eingeklemmt in enger Eisenklammer.
5Wild schrie ich auf, vor namenlosem Jammer,
Blutströme mir aus Mund und Augen sprangen, –Da gab ein Mägdlein, das vorbeygegangen,Mir schnell den Gnadenstoß mit gold’nem Hammer.Neugierig sieht sie zu, wie mir im Krampfe
10 Die Glieder zucken, wie im Todeskampfe
Die Zung’ aus blut’gem Munde hängt und lechzet.Neugierig horcht sie wie mein Herz noch ächzet,Musik ist ihr mein letztes Todesröcheln,Und spottend steht sie da mit kaltem Lächeln.
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