Diesen liebenswürd’gen Jüngling
Diesen liebenswürd’gen JünglingKann man nicht genug verehren;Oft traktirt er mich mit Austern,Und mit Rheinwein und Liquören.
5"]}' id="mwGA"> Zierlich sitzt ihm Rock und Höschen,
Doch noch zierlicher die Binde,Und so kommt er jeden Morgen;Fragt, ob ich mich wohlbefinde;
Spricht von meinem weiten Ruhme,
10Meiner Anmuth, meinen Witzen;
Eifrig und geschäftig ist erMir zu dienen, mir zu nützen.
Und des Abends, in Gesellschaft,Mit begeistertem Gesichte,
15Deklamirt er vor den Damen
Meine göttlichen Gedichte.
[238] O, wie ist es hoch erfreulich,Solchen Jüngling noch zu finden,Jetzt in unsrer Zeit, wo täglich
20Mehr und mehr die Bessern schwinden.
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