Ich seh’ im Stundenglase schon
Ich seh’ im Stundenglase schonDen kargen Sand zerrinnen.Mein Weib, du engelsüße Person!Mich reißt der Tod von hinnen.
5 Er reißt mich aus deinem Arm, mein Weib,
Da hilft kein Widerstehen,Er reißt die Seele aus dem Leib –Sie will vor Angst vergehen.
Er jagt sie aus dem alten Haus,
10Wo sie so gerne bliebe.
Sie zittert und flattert – wo soll ich hinaus?Ihr ist wie dem Floh im Siebe.
Das kann ich nicht ändern, wie sehr ich mich sträub’,Wie sehr ich mich winde und wende;
15Der Mann und das Weib, die Seel’ und der Leib,
Sie müssen sich trennen am Ende.
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