Manch Bild vergessener Zeiten
Manch Bild vergessener ZeitenSteigt auf aus seinem Grab,Und zeigt wie in deiner NäheIch einst gelebet hab’.
5"]}' id="mwGA"> Am Tage schwankte ich träumend
Durch alle Straßen herum;Die Leute verwundert mich ansah’n,Ich war so traurig und stumm.
Des Nachts da war es besser,
10Da waren die Straßen leer;
Ich und mein Schatten selbander,Wir wandelten schweigend einher.
Mit wiederhallendem Fußtritt’Wandelt ich über die Brück’;
15Der Mond brach aus den Wolken,
Und grüßte mit ernstem Blick’.
[143] Steh’n blieb ich vor deinem HauseUnd starrte in die Höh’,Und starrte nach deinem Fenster, –
20Das Herz that mir so weh’.
Ich weiß du hast aus dem FensterGar oft herab geseh’n,Und sah’st mich im MondenlichteWie eine Säule steh’n.
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