Mir träumte von einem schönen Kind

Mir träumte von einem schönen Kind,Sie trug das Haar in Flechten;Wir saßen unter der grünen Lind,In blauen Sommernächten.

5Wir hatten uns lieb und küßten uns gern,

Und kosten von Freuden und Leiden.Es seufzten am Himmel die gelben Stern,Sie schienen uns zu beneiden.

Ich bin erwacht und schau mich um,

10Ich steh allein im Dunkeln.

Am Himmel droben, gleichgültig und stumm,Seh’ ich die Sterne funkeln.

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