Mondscheintrunkne Lindenblüthen
„Mondscheintrunkne Lindenblüthen,Sie ergießen ihre Düfte,Und von NachtigallenliedernSind erfüllet Laub und Lüfte.
5"]}' id="mwFw"> „Lieblich läßt es sich, Geliebter,
Unter dieser Linde sitzen,Wenn die goldnen MondeslichterDurch des Baumes Blätter blitzen.
„Sieh dies Lindenblatt! du wirst es
10Wie ein Herz gestaltet finden;
Darum sitzen die VerliebtenAuch am liebsten unter Linden.
[41]"]}' id="mwNQ"> „Doch du lächelst, wie verloren
In entfernten Sehnsuchtträumen –
15Sprich, Geliebter, welche Wünsche
Dir im lieben Herzen keimen?“
Ach, ich will es dir, Geliebte,Gern bekennen, ach, ich möchte,Daß ein kalter Nordwind plötzlich
20Weißes Schneegestöber brächte;
Und daß wir, mit Pelz bedecketUnd im buntgeschmückten Schlitten,Schellenklingelnd, Peitschenknallend,Ueber Fluß und Fluren glitten.
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