Nachts, erfaßt vom wilden Geiste
Nachts, erfaßt vom wilden Geiste,Streck’ ich die geballten FäusteDrohend aus – jedoch erschlafftSinkt der Arm, mir fehlt die Kraft.
5 Leib und Seele sind gebrochen,
Und ich sterbe ungerochen.Auch kein Blutsfreund, zornentflammt,Uebernimmt das Rächeramt.
Ach! Blutsfreunde sind es eben,
10Welche mir den Tod gegeben,
Und die schnöde MeuchelthatWard verübet durch Verrath.
Siegfried gleich, dem hörnen Recken,Wußten sie mich hinzustrecken –
15Leicht erspäht Familienlist,
Wo der Held verwundbar ist.
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