Wie dunkle Träume stehen
Wie dunkle Träume stehenDie Häuser in langer Reih’;Tief eingehüllt im MantelSchreite ich schweigend vorbei.
5"]}' id="mwGA"> Der Thurm der Cathedrale
Verkündet die zwölfte Stund’;Mit ihren Reizen und KüssenErwartet mich Liebchen jetzund.
Der Mond ist mein Begleiter,
10Er leuchtet mir freundlich vor;
Da bin ich an ihrem Hause,Und freudig ruf’ ich empor:
Ich danke dir, alter Vertrauter,Daß du meinen Weg erhellt;
15Jetzt will ich dich entlassen,
Jetzt leuchte der übrigen Welt!
[245] Und findest du einen Verliebten,Der einsam klagt sein Leid,So tröst’ ihn, wie du mich selber
20Getröstet in alter Zeit.
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