Kennst du das Land, wo die Citronen blühn

[207]Kennst du das Land, wo die Citronen blühn,

Im grünen Laub die Gold-Orangen glühn,Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,Die Myrthe still und froh der Lorbeer steht,

5Kennst du es wohl?

Dahin! DahinMöcht’ ich mit dir, o mein Gebieter, ziehn!

Kennst du das Haus, auf Säulen ruht sein Dach,Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,

10Und Marmor-Bilder stehn und sehn mich an:

Was hat man dir, du armes Kind, gethan?Kennst du es wohl?Dahin! DahinMöcht’ ich mit dir, o mein Gebieter, ziehn!

15Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?

Das Maulthier sucht im Nebel seinen Weg,In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut,Es stürzt der Fels und über ihn die Fluth:Kennst du ihn wohl?

20"]}' id="mwNg"> Dahin! Dahin

Geht unser Weg; Gebieter, laß uns ziehn!

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