Das Glück im Spiel

[41]Das Glück im Spiel.

Wenn Gold wie reifes Korn das Schicksal mäht:O selig durch die späte Nacht zu streichenUnd einen Hunderter der ersten reichen,Die mir verhärmt und grau entgegenweht.

5Ihr Dankesseufzer gilt mehr als Gebet.

Vor meinem Glücke muß ein jeder weichen.Vor meinem Angesicht sind Menschen LeichenUm die, noch lebend, Hauch des Aases steht.

Ich stolpre funkelnd weiter auf der Wacht

10Zum liebsten Mädchen, das am Fenster lauscht.

Ich hör’ sie huschen. Eine Lippe lacht.

Ich seh’ sie hinterm Vorhang, der sich bauscht,Ich steig’ durchs Fenster, schüttle ihr die PrachtDes Reichtums in den Schoß, der golden rauscht.

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