Das Pflegekind eines Vielgenannten

Wie Dich auch mit Reiz und JugendFreundlich die Natur geschmückt,Ohne Weisheit, Sitte, TugendWirst Du nimmermehr beglückt.

Selbst Talent, das Dir gegeben,Gnügt zur Kunst, zur wahren, nicht.Lernen mußt Du, soll Dein StrebenAufwärts führen Dich zum Licht.

Welken einst der Jugend Kränze,Flieht der Schönheit Rosenschein,Blühen Dir im ew’gen LenzeBlumen, die im Geist gedeih’n.

Achte drum des Freundes LehrenIn der Jugend heitrem Spiel!Mögen sie sich oft bewährenAuf der Bahn zum schönen Ziel!

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