Mei’ Schwäar
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Mei’ Schwäar† 13. Brôchat 1878.
Dô wandli so alloi’Und setz mi uffen Roi’.Zmôl fluicht a Käuzle überzwearGrad übers Weagle ge mer hear
Und setzt se uffen dürra Nascht –
I kenn dea’ Gascht.
Miar wearet d Auga feucht,S bedeutat jô a Leicht.Der Schwäar, dear leit im Krankabett,
Ma’ hätt a gean noh länger ghätt.
Jetz woiß i, daß er weiter muaß –A häti Buaß!
[136] Druff gang i wôlli hoi’,As schoudrat me alloi’,
Verzäll meim Weib dea baisa Bricht,
So lang i schwätz, derweil was gschicht?Dô kommt a Brief - i schwitz wär Naut –Ear ischt schau’ taut.
Und s Weib, des heinet lout.
I träuscht se: „Gott vertrout!
Dear Taud, dear machts jô älli gleich,Dei’ Vater ischt im Himmelreich,Dea’ Zains, dea’n ischt er schuldig gsei’,Laß s Heina sei’.“
„Ear gruabat billig ous
Im Erdapilgerhous.Wear sovel gsorgt und gschaffat hôtUnd ällbireits ge nuinzgi gôht,Dear woißt vom Leaba au a Liad –
Weib, dear ischt müad.“
[137] „Was ischt des Leaba dô?Mer kommet älli nô,Mer gauhnt da gleicha Weag wia’n ear.I moi’, i hair da guata Schwäar:
„„Sind still, s ischt nu’ a Abschied gwea –
Uffs Wiederseah!““
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