Das Hochland-Mädchen
Translated by Adolf Wilhelm Ernst von Winterfeld
Nicht Edelfrau’n, wenn noch so fein,Soll’n meiner Muse Sorge sein:Ihr äußrer Glanz macht mich nicht froh;Gebt mir mein Hochland-Mädchen, O! –
5"]}' id="mwEw"> Wohl in dem Thal, so rauschig, O,
Auf eb’nem Feld, so lauschig, O,Setz’ ich mich hin, mit frohem Sinn,Besing’ mein Hochland-Mädchen, O.
O, wärt ihr Hügel, Thäler mein,
10Ihr Schlösser und ihr Länderei’n!
Dann sollt’ man seh’n: kein Mensch liebt so,Wie ich mein Hochland-Mädchen, O.
Doch schlimmes Schicksal bringt mir Weh,Ich muß auf’s Schiff, ich muß zur See;
15Doch wenn selbst grauser Tod mir droh’,
Ich lieb’ mein Hochland-Mädchen, O.
Ruft mich in weite Fern’ die Pflicht,Ich weiß, ihr Herz wird wankend nicht;Es hält zu mir, ob bang, ob froh,
20Mein treues Hochland-Mädchen, O.
[4] Für sie trotz’ ich der Wogen Wuth,Betret’ das ferne Land mit Muth,Und find’ ich Gold und Schätze, soIst’s für mein Hochland-Mädchen, O.
25Sie hat mein Herz und meine Hand,
Durch heilig Wort, durch Ehrenband;Bis mich der Tod ruft, bleib’ ich frohDein, Dein, mein Hochland-Mädchen! O.
Lebwohl du Thal, so rauschig, O!
25"]}' id="mwZQ"> Lebwohl du Feld, so lauschig, O!
Zu ander’n Ländern geht’s nun, woIch sing’ vom Hochland-Mädchen, O! –
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