Ein Denkmal treuer Liebe

„Er hieb die Aest’ und Zweige, sie sammelte und trug,Und sieh, ein Dach war fertig, für zweie groß genug.“

„Der Becher, den er leerte, er mundete ihm nicht,Er that nichts recht aus Freude, er that es nur aus Pflicht.Und selbst das frohe Jagen, das sonst war seine Lust,Erlabte nicht wie ehmals des alten Kaisers Brust.Er ließ die Hunde jagen, weitab wohl durch den Tann,Er selbst ging trüb’ und einsam, der kaiserliche Mann.“

„– und Emma schnitt das Wildpret, kunstrecht, wie sich’s gehört,Und wie es einst der Vater zu Aachen sie gelehrt.Er schaute zu und freute sich über jeden Schnitt. –Doch plötzlich eine Thräne des Kaisers Aug’ entglitt.“

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