Théroigne von Mericourt
Ich sah eine Ros’ am Felshang stehnIn Ungewittern;Ich sah Lawinen vorübergehnUnd Felsen zittern.Die Rose steht in wilder Pracht;Die Rose trinkt den Thau der Nacht.Zerstörung ist ihr Morgengruß;Zerstörung ist ihr Weihekuß.Sie wächst in der Felsen geborstenem Schooß;In Donnern der Schöpfung ward sie groß –Ich sah dein Bild in der ew’gen Natur,Du wilde Rose von Mericourt.
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