Weltblick
Wend’ ich meinen Blick zum blauen,Unbegrenzten Himmelszelt,Wird von wunderbarem SchauenOft die Seele mir erhellt.
5Vor des innern Lichtes Scheine
Schwindet plötzlich Zeit und Raum,Blick’ ich auf das ewig EineAus der Dinge dunklem Traum.
Wurzeln schlag’ ich tief im Grunde;
10Sterne sind der Wipfel Zier,
Und der Welt geheime KundeStrömt durch alle Adern mir.
Ob das arme Ich verlorenWie der Brandung Schaum zerschellt,
15Gleich dem Phönix neu geboren
Wird mein Geist zum Geist der Welt.
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